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Orgel und Glocken

Im Jahre 1905 baute die Fam. Klais aus Bonn auf der Empore eine zweimanualige Orgel mit pneumatischer Traktur und romantischer Disposition. Das stark beschädigte Instrument wurde im Jahr 2000 an die Dominikanerpfarrei in Budapest weitergegeben, um aus den brauchbaren Teilen eine neue Orgel aufzubauen. 1981 erbaute die Orgelfirma Jehmlich aus Dresden ein neues Instrument. Auf Anregung des damaligen KMD Raimund Kister bekam die Orgel ihren Platz in der Nordapsis, um ein gemeinsames Musizieren von Chor, Orgel und Gemeinde zu ermöglichen. Mit dem fahrbaren Spieltisch und der an Klangfarben reichhaltigen Disposition (unter anderem 6 Zungenstimmen) ist die Orgel ein Instrument, das der Liturgie in der geforderten Weise dienen kann und ebenfalls zur Darstellung von Literatur aller Stilepochen gut gerüstet ist.  
 
1928 wurden die ersten vier Glocken in den Kirchturm der St. Josefkirche gehängt. Nach dem Verlust der Glocken im Zweiten Weltkrieg mühte sich die Kirchengemeinde um ein neues Geläut. Am 15. Juni 1967 übergab die Fa. Schilling aus Apolda die auf d-f-g-b abgestimmten Bronzeglocken. Die neuen Instrumente mit den Inschriften "Christus unser Herr" (41 Ztr.), "Maria unsere Fürsprecherin" (23 Ztr.), "Josef unser Schutzpatron" (16 Ztr.) und "Bonifatius unser Glaubensbote" (9 Ztr.) fügen sich harmonisch in das Gesamtgeläut der Mühlhäuser Stadtkirchen ein und rufen jung und alt regelmäßig zu Gebet und Gottesdienst.