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Kreuzweg und Pietà

Ein Kleinod in der St. Josefkirche sind die 1907 geschaffenen 14 Kreuzwegstationen des in Wiedenbrück geborenen Malers Eduard Goldkuhle. Die im historisierenden Stil gestalteten Szenen des Leidens Christi bekommen durch den durchgängigen goldenen Hintergrund etwas Ikonenhaftes, das nach der Neugestaltung der Kirche gut mit den Farben der Chorfenster zusammenpasst. 
 
Ganz in der Tradition der Wiedenbrücker Schule steht auch die 1922 von Heinrich Pütz geschaffene Pietà in der ehemaligen Taufkapelle im Vorraum der St. Josefkirche. Die Darstellung der Maria mit ihrem gekreuzigten Sohn steht für das menschliche Leid generell. Einst als Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges geschaffen, bildet heute die Pietà in der von Evelyn Körber 2001 blau eingefasste Kapelle einen Ort für das allgemeine Gebet all derer, die in Not geraten sind.  (Foto der Pietà)