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Unsere Reise nach Israel

Pfarrer Riethmüller aus Bleicherode hat vor etwa zwei Jahren das Angebot gemacht, mit einer Gruppe nach Israel zu fahren.

Nach reiflicher Überlegung und viel Vorbereitung ging es am 10.03.11 endlich los. Um 12.00 Uhr war Treffpunkt an der St. Josefs Kirche. Den Reisesegen unter dem Motto:  „Wie freute ich mich, als man mir sagte, wir ziehen zum Hause des Herrn“ – sprach Dechant Stöber. Er selbst war auch bei unserer Pilgergruppe dabei. 

In dem Bus saßen dann 45 aufgeregte Pilger – vorwiegend aus Mühlhausen sowie aus Hüpstedt, Uder, Leinefelde und Kirchheilingen. Die Kontrollen am Flughafen in Frankfurt/M. waren streng, aber human. Um drei Uhr in der Frühe kamen wir an unserem Hotel in Jerusalem an.

Die nächsten sechs Tage ging es von hier aus mit dem Bus los. Die erste Fahrt machten wir zum Ölberg mit Blick auf die Heilige Stadt – ein ergreifender Moment. Weitere Ziele waren unter anderem das Kidrontal, die Grabeskirche, der Garten Gethsemani.

Die nächsten Tage führten uns nach Jericho, Qumran, zum Toten Meer, zum Tempelberg, zur Via Dolorosa, zum Abendmahlsaal, zum armenischen und zum jüdischen Viertel, zur Klagemauer, zur Menora mit Knesseth. Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und das Grab von Oskar Schindler hat alle sehr bewegt. Die Fahrt zur  Hadassah-Klinik mit ihren berühmten Chagall-Fenstern in der Synagoge, die Stadt Bethlehem und der Besuch in der Geburts-Grotte, die Führung in dem Caritas-Baby-Hospital waren ein weiterer Höhepunkt. 

Am nächsten Tag, dem 7., ging es nach Emmaus, wo wir in den Ruinen die Heilige Messe feiern konnten. Weiter ging es nach Tel Aviv, Cäsarea und Haifa – jeweils mit Ausgrabungsstätten und Kirchen.

Dann kamen wir zum Berg der Seligpreisungen am Nordufer des Sees Genezareth. Dort war auch unser Pilgerhotel für die nächsten sechs Nächte.

Es war irre – die Zimmer mit Blick auf den See!

Der nächste Höhepunkt war dann eine Bootsfahrt auf dem See.

Weitere Stationen in den folgenden Tagen waren Kafarnaum, Bethsaida, Tiberias, Rundgang durch den Naturpark Tel Dan, die Golan Höhe, Nazareth mit Verkündigungsbasilika und der Berg Tabor.

Am 19.03. 2011 – dem Josefstag, konnten wir in Nazareth in der St. Josefskirche einen Gottesdienst feiern, wobei wir besonders an alle Daheimgebliebenen in Mühlhausen gedacht haben.

Am letzten Tag war frühmorgens eine Abschlussandacht mit Segnung der Andenken.

Abends hatten wir meist in kleinen Gruppen zusammengesessen. Bei einer Flasche Wein und Gesprächen haben wir den Tag ausklingen lassen. 

Das Morgengebet im Bus, das Singen der Lieder, das Lesen in der Bibel am jeweiligen Ort, die nette Atmosphäre, die vielen gemeinsamen Erlebnisse haben uns als Gruppe zusammengeschweißt.

Wir werden ein Leben lang von dieser Reise zehren und viel zu erzählen haben.

Am Dienstag, den 22.03. 2011 waren wir 17.00 Uhr wieder in Mühlhausen und mit einem „Großer Gott wir loben Dich“ ging unsere Pilgerfahrt ins Heilige Land zu Ende.

Schalom,
W. Jung

 

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